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Das waren die Jugendmedientage 2016

Dieses Jahr war ich zum ersten Mal bei den Jugendmedientagen dabei. f1rstlife-Redakteurin Katharina Becker gibt einen Eindruck in diese aufregenden drei Tage in Dresden.

Ende Oktober trafen sich junge Medienmacher aus ganz Deutschland in Dresden zu den Jugendmedientagen. Die Jugendmedientage sind ein bundesweiter Kongress, veranstaltet von der Jugendpresse. Von Donnerstag bis Samstag wurden Medien diskutiert und auch selbst gestaltet unter dem Motto „Medien- oder Märchenland“. Und so waren die Jugendmedientage 2016. Einige Impressionen.

© Jugendmedientage / Sebastian Stier

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Schülerzeitung + Lehrerhilfe = Zensur?

Von den Schwierigkeiten, Meinungsmedium der Schüler zu sein UND Vorzeigeblatt der Schule

Wir Schüler*innen sind es ja gewohnt, zensiert zu werden. Aber bitte nicht in unserer Meinungsfreiheit!
Viele Schülerzeitungen laufen als AG – es gibt einen verantwortlichen Lehrer, der uns mit Tipps und Tricks zur Seite steht.
Doch passiert es ganz schnell, dass aus Hilfe Bevormundung wird:

„Hmm, das ist ja ungünstig formuliert, also das wäre so und so besser, das schreiben wir mal lieber so … Ach, gib her, ich mach das mal eben!“ (lang über die Tastatur) Redakteur*in: „Aber jetzt ist doch von mir gar nichts mehr drin …“ – „Macht doch nichts, Hauptsache der Beitrag ist gut!“
Ich selbst hab deshalb als Chefredakteurin grad hingeschmissen. 
Da solche Konflikte keine Einzelfälle sind, möchte ich einen Beitrag über die Situation bzw. den Konflikt schreiben, ein unabhängiges Schüler*innen-Medium und gleichzeitig eine Schul-AG zu sein.
Aktuell bin ich bei der Recherche für meinen Beitrag. Ich bin auf der Suche nach Geschichten und den Meinungen aller Beteiligten. Aus diesen (guten sowie weniger guten) Erfahrungen, verschiedenen Blickwinkeln (RedakteurIn, verantwortliche/r LehrerIn, Schulleitung etc.), Fakten usw. möchte ich einen Artikel bauen. Außerdem war die Idee der Jungen Presse Berlin, zusätzlich noch ein Handout zu erstellen.
Die JPB unterstützt mich in dieser Arbeit. Auch beim Buffet des Berliner Schülerzeitungswettbewerbs 2016 wurde das Thema diskutiert – ein großer selbstgemalter Banner und selbst erarbeitete Flyer hingen am Stand der JPB. Auch wenn ich ärgerlicherweise aus Krankheitsgründen nicht selbst vor Ort sein konnte, konnten so neue Kontakte geknüpft werden – zusätzlich zu einigen Konktakten aus der JPB, die selbst Erlebnisse in dieser Situation gemacht haben und mir diese hoffentlich bald erzählen werden. Außerdem bin ich gerade dabei, eine Umfrage zu erstellen, die in den nächsten Tagen von der JPB in ihren Verteilern rumgeschickt wird, um noch mehr Geschichten und somit mehr Material zu bekommen.
Mehr Infos auf www.10sur.de
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Liebe Homophobe!

Danke, dass es Sie gibt! Sie haben mir die Augen geöffnet.

Bei mir ist das so: Ich hab eine total tolle Lehrerin. Sie ist so nett, intelligent und richtig engagiert und hat unglaublich blaue Augen mit so einem fesselnden Blick. Und – man weiß das ja immer nicht so genau, aber es wird gemunkelt, dass sie … Ich weiß gar nicht, wie ich es sagen soll! „Liebe Homophobe!“ weiterlesen

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Werden wir was wir wollen – oder wollen wir was wir werden?

Überlegungen zum freien Willen

„Diese Willensfreiheit ist die Fähigkeit des Menschen, freiwillig zu tun, was er unfreiwillig will.“ Robert Musil[1]

Ständig müssen wir uns entscheiden. Aber handeln wir wirklich unabhängig? Nein, sagen manche. Alle unsere Entscheidungen seien vorbestimmt. Wir handelten danach, wer wir sind.

Das würde unser Rechtssystem komplett auf den Kopf stellen. Denn nur wenn man für ein Verbrechen verantwortlich ist, ist man schuldig und kann bestraft werden. Aber wie kann ich für etwas haftbar gemacht werden, wenn ich gar nicht anders handeln konnte? „Werden wir was wir wollen – oder wollen wir was wir werden?“ weiterlesen